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Statuten 2017-05-22T11:29:00+00:00

Statuten der Schweizerischen Gesellschaft für Aligner Orthodontie

I. NAME, SITZ UND ZWECK

Art. 1. Unter dem Namen Schweizerische Gesellschaft für Aligner Orthodontie (SGAO), Société Suisse d’Orthodontie Plastique par Aligneurs (SSOPA), Società Svizzera di Ortodonzia Allineatori (SSOA), Swiss Society for Aligner Orthodontics (SSAO) besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich beim Sekretariat, soweit nichts anderes vom Vorstand beschlossen wird.

Art. 2. Ziel und Zweck der Gesellschaft ist die Förderung und Verbreitung von Zahnstellungskorrekturen mit transparenten Kunststoffschienen (Aligner). Die Gesellschaft setzt sich für die Aus- und Weiterbildung in diesem Gebiet ein und pflegt den kollegialen Kontakt unter den Mitgliedern und zu angrenzenden Disziplinen.
Art. 3. Die Ziele der Gesellschaft sollen durch folgende Massnahmen erreicht werden:

  1. Abhalten von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen
  2. Etablierung einer Präsenz im Internet: die Gesellschaft führt eine eigene Homepage, auf welcher sachliche Informationen zu der genannten Methode veröffentlicht werden. Jedes Mitglied ist verpflichtet auf seiner eigenen Homepage eine Verlinkung zur Homepage der Gesellschaft zu stellen
  3. Schaffung von regionalen Informationspraxen: pro Region oder Stadt wird vom Vorstand ein erfahrenes Aktivmitglied ernannt, bei welchem sich unerfahrenere Behandler objektiv und fallbezogen informieren können
  4. Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Fachgesellschaften

II. MITGLIEDSCHAFT

Art. 4. Die Gesellschaft besteht aus folgenden Mitgliederkategorien:

  1. Aktivmitglieder
  2. Passivmitglieder
  3. Ehrenmitglieder
Art. 5. Aktivmitglieder sind spezialisierte Zahnärzte/Zahnärztinnen mit dem Titel «Fachzahnarzt für Kieferorthopädie», welche eine mindestens 3 jährige universitäre Zusatzausbildung in Kieferorthopädie absolviert haben. In begründeten Fällen sind Ausnahmen möglich. Der Vorstand bestimmt die Ausnahmebedingungen. Aktivmitglieder bezahlen Jahresbeiträge und besitzen aktives und passives Stimm- und Wahlrecht.
Art. 6. Passivmitglieder sind Zahnärzte und Zahnärztinnen, welche die Bedingungen für die aktive Mitgliedschaft nicht erfüllen. Sie bezahlen Jahresbeiträge und haben kein Stimm- und Wahlrecht. Sie erhalten die Einladungen zu den Veranstaltungen.
Art. 7. Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer sich in besonderem Masse für die Gesellschaft und/oder deren Ziele verdient gemacht hat. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht entbunden. Sie haben die gleichen Rechte wie die Aktivmitglieder.
Art. 8. Aufnahme
Anträge auf Mitgliedschaft sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Voraussetzung für die Aufnahme als Aktivmitglied ist der Nachweis von vier erfolgreich behandelten Fällen mit durchsichtigen Kunststoffschienen (Alignern). Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand einstimmig nach freiem Ermessen. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages bedarf keiner Begründung.
Art. 9. Erlöschung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet mit:

  1. Austritt
  2. Tod
  3. Streichung
  4. Ausschluss eines Mitglieds

Austritt kann schriftlich jeweils auf das Ende des laufenden Jahres erklärt werden.
Mitglieder, die mit der Bezahlung des Jahresbeitrags im Rückstand sind und nach zweimaliger Mahnung ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, oder die Beschlüsse der Gesellschaft oder den Gesellschaftszielen entgegenarbeiten, können durch den Vorstand aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.
Ein Ausschluss ist auch ohne Angaben von Gründen möglich.

III. MITTEL

Art. 10. Finanzierung
Zur Verfolgung des Vereinszweckes verfügt der Verein über die Beiträge der Mitglieder, welche jährlich von der Mitgliederversammlung festgelegt werden. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
Die Gesellschaft kann Gebühren für Begutachtungen und Teilnahmegebühren für Fachveranstaltungen erheben. Sie kann überdies Zuwendungen aller Art entgegennehmen.
Art. 11. Die Gesellschaft haftet nur mit dem Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.

IV. ORGANISATION

Art. 12. Organe
Organe der Gesellschaft sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
  3. die Revisoren/Revisorinnen
Art. 13. Mitgliederversammlung
Das oberste Organ Gesellschaft ist die Mitgliederversammlung. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Zur Mitgliederversammlung werden die Mitglieder 2 Wochen zum voraus schriftlich eingeladen, unter Beilage der Traktandenliste.
Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  1. Wahl bzw. Abwahl des Präsidenten, des Vorstandes sowie des/r Rechnungsrevisors/in.
  2. Festsetzung und Änderung der Statuten
  3. Abnahme der Jahresrechnung und des Revisorenberichtes
  4. Beschluss über das Jahresbudget
  5. Festsetzung des Mitgliederbeitrages
  6. Behandlung der Ausschlussrekurse

Die Änderung der Statuten und des Begutachtungsreglements sowie die Auflösung des Vereins bedürfen des Zwei-Drittel-Mehrs der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten. Alle anderen Beschlüsse erfolgen mit dem einfachen Mehr der anwesenden Stimmberechtigten.
In der Regel wird offen abgestimmt. Ein Drittel der anwesenden Stimmberechtigten kann geheime Abstimmung verlangen.

Art. 14. Ausserordentliche Mitgliederversammlung
Der Vorstand oder ein Drittel der ordentlichen Mitglieder können die Durchführung einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung beantragen. Die Einladung erfolgt unter Angabe der Traktanden vier Wochen vor der Versammlung.
Art. 15. Vorstand
Der Vorstand vertritt die Gesellschaft nach aussen und führt die laufenden Geschäfte.
Er besteht aus drei bis fünf Mitgliedern. Er wird für eine Amtsdauer von drei Jahren gewählt.
Der Vorstand kommt regelmässig zusammen und legt die Unterschriftsberechtigung und die Vertretung nach aussen fest.
Art. 16. Revisionsstelle
Die Revisionspflicht für den Verein bestimmt sich nach den Bestimmungen des Vereinsrechts (Art. 69b ZGB). Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ist weder eine ordentliche noch eine eingeschränkte Version für die SGAO notwendig. Die Statuten sehen aber vor, dass ein Revisor/Revisorin jährlich die Rechnung des Vereins kontrolliert. Er/Sie wird jeweils auf drei Jahre gewählt.

V. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Art. 17. Massgebender Text
Der deutsche Text dieser Statuten ist der ursprüngliche, der französische Text ist die Übersetzung.
Art. 18. Statutenänderung
Die vorliegenden Statuten können abgeändert werden, wenn zwei Drittel der anwesenden Stimmberechtigten dem Änderungsvorschlag zustimmen.
Änderungsanträge müssen den Mitgliedern mindestens vier Wochen vor der Versammlung vorgelegt werden.
Art. 19. Inkrafttreten
Die vorliegenden Statuten wurden an der Gründungsversammlung vom 1. März 2014 gutgeheissen. Sie sind mit diesem Datum in Kraft getreten.

Zürich, den 1. September 2015

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